Interview mit Anita Winters von One of the Guys und The Event Warehouse
Jetzt, da wir mitten in der Festivalsaison stecken und unser neues Online-Antragsverfahren an den Start gegangen ist, wollten wir uns umhören, wie unsere Kundschaft die Online-Antragstellung für Veranstaltungsversicherungen erlebt. Darüber haben wir mit Anita Winters gesprochen. Sie arbeitet unter anderem bei den Veranstaltern One of the Guys und The Event Warehouse, den Veranstaltern von Paaspop.
Wollen Sie uns erst etwas über sich selbst und das Unternehmen erzählen?
One of the Guys und The Event Warehouse gehören zu den größten Veranstaltern in den Niederlanden. Die bekannteste und größte Veranstaltung, die wir organisieren, ist Paaspop. Aber wir haben noch mehr in unserem Portfolio – mehr als 100 pro Jahr. Andere Events, von denen man vielleicht bereits gehört hat, sind WiSH Outdoor, SMÈRRIG, Elsom und QMusic the Party Fout Tour durchs ganze Land. Diese Festivals gehören zu den größten, die wir organisieren, aber wir veranstalten auch eine Reihe kleinerer Events. Außerdem arbeiten wir oft mit anderen Veranstaltern zusammen.
Wie groß ist das Unternehmen und wie lange arbeiten Sie schon dort?
Wir sind gerade etwa 30 Leute. Vor Corona lief es richtig gut und das Unternehmen ist enorm gewachsen. Dieses Wachstum wurde natürlich etwas ausgebremst, aber jetzt sind wir wieder bei alter Stärke. Ich arbeite jetzt ca. seit vier Jahren hier. Ich bin die Mutter einer der Gründer und kümmere mich um Finanzielles und Versicherungsangelegenheiten. Außerdem arbeite ich bei Interpolis – in Sachen Versicherungrn kenne ich mich also etwas aus.
Wie haben Sie es durch die Corona-Zeit geschafft?
Da hat die ganze Branche natürlich drunter gelitten. Wir haben immer fleißig Pläne geschmiedet, Dinge organisiert und vorbereitet, doch am Ende fiel alles zusammen wie ein Kartenhaus. Eine Enttäuschung folgte der anderen. Aber wir haben uns über Wasser gehalten und die Zeit genutzt, um das Unternehmen weiter zu professionalisieren und für die Zukunft fit zu machen. Jetzt läuft das Geschäft wieder auf Hochtouren und die Zukunftsperspektiven sehen rosig aus.
Wie sind Sie bei Klap No Risk gelandet?
The Event Warehouse, die Gründer von Paaspop und einer Reihe anderer Events, waren Stammkunden von Klap No Risk. Über sie sind wir bei Ihnen gelandet und jetzt versichern wir all unsere Festivals Ihnen.
Wie läuft es bei Ihnen ab, wenn Sie eine Versicherung abschließen wollen?
Wir führen eine Exceltabelle, in der ich vermerke, wie viele Besucherinnen und Besucher wir bei dem jeweiligen Event erwarten. Auch notiere ich die Budgets, die Kosten für die Ausrüstung usw. darin. Auf dieser Grundlage entscheiden wir, was wir versichern wollen und sobald das klar ist, wenden wir uns an Klap No Risk. In der Regel beantragen wir die Versicherung drei Wochen im Voraus – auch, weil wir noch immer ein wenig Angst haben, dass wieder Maßnahmen ergriffen werden. Sobald Corona gänzlich in den Hintergrund gerückt ist, werden wir Versicherungen wieder früher im Voraus beantragen.
Können Sie selber beurteilen, welche Versicherungsleistungen Sie brauchen oder benötigen Sie Hilfe dabei?
Bei großen Veranstaltungen rufe ich Sie an oder schreibe Ihnen eine E-Mail. Wir erhalten dann Beratung und ein Angebot. Bei kleinen Veranstaltungen berechne ich die Prämien selber und beantrage die Versicherung online. Mir gefällt besonders, dass wir immer extrem zügig eine Antwort bekommen. Wenn ich eine Frage habe, kann ich einfach Maarten oder das Büro anrufen und bekomme sofort eine passende Antwort. Die Einschätzung der Risiken ist, wie ich finde, recht einfach. Versicherungen für Equipment und Haftpflicht schließen wir grundsätzlich ab. Wir schauen uns die Materialkosten und Besucherzahlen usw. an. Wenn wir den Überblick haben, ist es ziemlich einfach zu entscheiden, was wir versichern müssen. Nur bei Absage und Extremwetter haben wir manchmal so unsere Zweifel. Für Indoor-Veranstaltungen schließen wir niemals eine Versicherung für Absagen ab, doch bei Outdoor-Events stellt sich die Frage immer wieder. Denn diese Versicherung ist recht kostspielig. Doch das Wetter wird auch hier in den Niederlanden immer extremer, weshalb man meiner Meinung nach auch eine Versicherung für Extremwetter abschließen sollte.
Wie finden Sie unser neues Online-Antragsverfahren?
Da wir sehr viele Veranstaltungen planen, mache ich oft davon Gebrauch Das funktioniert sehr gut. Richtig praktisch, wenn man seine Prämien selbst einfach online berechnen kann und sofort ein Angebot erhält. Am Anfang hat es hier und da noch nicht zu 100 % funktioniert. Beispielsweise stand in einer Police die Bezeichnung eines anderen Events. Aber ich habe gemerkt, dass Sie sich noch mal drangesetzt haben, da diese und ähnliche Probleme danach nie wieder auftraten. Also ja, ich bin zufrieden. Mir gefällt es sehr, dass man nicht mehr alles per E-Mail oder Telefon erledigen muss.