Wie versichert man eine Firmenveranstaltung und braucht man das überhaupt?
Nach anderthalb Jahren Homeoffice und Zoomsitzungen ist es endlich wieder Zeit für Betriebsfeiern, Zusammenkünfte und Teamausflüge. Unternehmen können über Live-Events wieder auf Augenhöhe mit ihren Zielgruppen interagieren und mit Teambuilding-Aktivitäten die Bindung zu ihren Mitarbeitenden stärken.
Die Organisation einer guten Firmenveranstaltung ist vielseitig und kreativ, aber es müssen auch ein paar langweilige (aber dafür sehr wichtige) Punkte abgehakt werden. Beispielsweise die Beantragung einer soliden Veranstaltungsversicherung. Die Versicherung sollte eine Ihrer Top-Prioritäten auf der Liste sein, damit Sie genug Zeit haben, zu überlegen, mit welchen Risiken Sie es zu tun haben und welchen Versicherungsschutz Sie genau brauchen.
Hier sind vier Dinge, die Sie im Hinterkopf haben sollten, wenn Sie eine Versicherung für Ihr Firmenevent beantragen:
1. Eine Versicherung ist wichtig – unabhängig von der Größe der Veranstaltung
Firmenevents gibt es in allen Formen und Größen – von einem Fischgroßhändler, der eine Runde im Escape Room mit anschließender Trinkrunde nach einem guten Jahr organisiert bis hin zu einem internationalen Tech-Giganten, der Elton John für ein Großevent einfliegen lässt. Für Veranstalter großer Events gehört eine Veranstaltungsversicherung einfach mit dazu, aber Unternehmen, die eine kleinere Party oder ein Ausflug organisieren, denken nicht unbedingt immer daran – oder sie sind der Meinung, dass sie keine Versicherung brauchen. Aber selbst, wenn Sie eine kleinere Party oder ein Ausflug organisieren, ist eine Veranstaltungsversicherung sinnvoll. Es kann immer irgendwas schiefgehen (Unfälle, Absagen) – davor können Sie sich zu einer relativ niedrigen Prämie schützen. Sie möchten wissen, wie viel Sie für Ihre Versicherung zahlen? Das können Sie einfach online berechnen.
2. Versichern Sie so wenig wie möglich
Es ist ratsam, erst später im Planungsprozess an die Versicherungen für Ihre Veranstaltung zu denken. Das sollten Sie von Anfang an auf dem Schirm haben Das Ziel sollte es sein, so wenig zu versichern wie nötig (wer will das nicht). Wenn Sie daran denken, können Sie von Anfang an viel gezielter die Risiken berücksichtigen, mit denen Sie zu kämpfen haben, und diese dann so gut es geht mindern. Die Restrisiken sind dann jene, die Sie versichern sollten. Und da kommt der Versicherer ins Spiel.
3. Legen Sie fest, wer sich um die Versicherung kümmert
Wenn ein Unternehmen eine Veranstaltung von einem Veranstalter organisieren lässt, müssen klare Absprachen rund um das Thema Versicherungen her. Bestimmen Sie, wer sich um die Versicherung kümmert. Sie können als Veranstalter glänzen, indem Sie darüber gut informiert sind und sich für Ihre Kundschaft um die Versicherung kümmern. Als Kundin oder Kunde müssen Sie sowieso immer alles genau im Auge behalten. Sorgen Sie dafür, dass die Versicherung rechtzeitig abgeschlossen wird und das die richtigen Versicherungsleistungen bzw. die richtige Höhe inbegriffen sind.
4. Wählen Sie die richtige Deckung
Veranstaltungsversicherungen bestehen aus mehreren Komponenten. Sie entscheiden, welche Komponenten Teil Ihrer Versicherung sein sollen und welche nicht.
- Ertrag/Stornierung
- Extremwetter – (wird der Ausfallkomponente hinzugefügt).
- Nichterscheinen (Nichterscheinen von Künstlerinnen und Künstlern, Gästen, Teilnehmenden oder Schlüsselpersonen – wird der Ausfallkomponente hinzugefügt).
- Haftung
- Equipment
- Unfälle
- Bargeld bei der Veranstaltung
Falls Sie wissen möchten, wie hoch die Prämie ist oder ein Angebot für die Versicherung Ihres Unternehmensevents anfordern wollen:
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